Wasser sparen

Es sind immer wieder Argumente zu hören, welche den Sinn des Wasser sparens in Frage stellen. Wir leben in einem gemässigten Klima und haben regelmässige, für mache wohl zu häufige Niederschläge. Global betrachtet ist die Menge an Wasser konstant, da sie sich in einem globalen Kreislauf befindet und immer wieder „aufgefrischt“ wird. Gerade die Schweiz, das vielzitierte „Wasserschloss Europas“ hat reichlich Seen, Flüsse und Gletscher, welche unseren Bedarf mehr als decken.

mehr

Wasser sparen


Favorite brands:

Brennenstuhl logo
Biolite logo
Hydrophil logo
Waka Waka logo
Goalzero logo
Oopsmark logo
TFA logo

Wasser sparen – warum sich ein Nachhaltiger Umgang mit dem Blauen Gold lohnt

Rund 70 % unserer Erdoberfläche ist mit Wasser bedeckt. Kann angesichts dieser Fakten also überhaupt von „Wasserverschwendung“ gesprochen werden ? Unbestritten ist, das die menschliche Eingriffe in den Wasserhaushalt auch Auswirkungen auf die Verfügbarkeit und die Wasserqualität haben. Auch bei uns in Mitteleuropa werden die saisonalen und regionalen Unterschiede im Bezug auf die Wasserverfügbarkeit in den letzten Jahren deutlicher wahrgenommen. Nicht nur uns Menschen machen solche Hitzeperioden zu schaffen. Auch die lokale Flora und Fauna, welche sich auf das jeweilige (regionale) Wasserangebot angepasst hat kann langfristig beeinträchtigt werden. Denn ein Absenken des Grundwasserspiegels hat neben den offensichtlichen Folgen für grundwasserabhängige Lebensräumen auch auf die Bodenbeschaffenheit und damit deren Qualität Auswirkungen. Ausserdem kann es bei einer starken Absenkung auch zu Schäden an der Bausubstanz kommen. Ein sorgfältiger Umgang mit der Ressource Wasser bezieht sich aber nicht nur auf den Verbrauch, sondern auch auf die Wasserqualität. Wasser sparen heisst gleichzeitig oftmals auch zu verhindern, das Fremd- und Schadstoffe unsere Gewässer verunreinigen und unsere Kläranlagen belastet werden.

Wasser sparen heisst auch Energie sparen

Die Förderung, die Wiederaufbereitung in Kläranlagen, die Verteilung und die Nutzung – das alles benötigt Energie. Dies gilt insbesondere für warmes, in einem geringeren Masse aber auch für kaltes Wasser. Oft wird auch als Argument gegen das Wasser sparen vorgebracht, dass die Leitungen und Kanäle gespült werden müssen, um die Qualität des Trinkwassers zu erhalten und das Abwasser zu transportieren können. Allerdings geht dabei vergessen, das es erstens nicht die Aufgabe des Vebrauchers sein kann, solche Massnahmen treffen zu müssen und zweitens untergräbt es die diesbezüglich erfolgreichen Bemühungen und Fortschritten der letzten Jahren. Zielführender wäre es mittels baulicher Massnahmen, also durch eine Anpassung der Leitungsquerschnitte, dem Rückläufigen Wasserverbrauch Rechnung zu tragen.

Virtueller Wasserverbrauch

Wasser sparen

Ein Nachhaltiger Umgang mit Wasser bezieht sich aber nicht nur darauf, wieviel Liter Wasser pro Minute aus unserem Duschkopf und Wasserhahn kommt oder wie unsere Toilettenspülung eingestellt ist. Auch beim Einkaufen oder der Wahl unserer Feriendestinationen können wir Wasser sparen. Zum Beispiel in dem wir saisonale und ökologische Produkte einkaufen und weniger Lebensmittel wegwerfen. Oder die ausgewaschenen Jeans noch ein paar Monate länger tragen, bevor wir neue kaufen. Diese Einsparungen haben zwar nicht unmittelbar auf unsere lokalen Wasservorkommen Auswirkungen, tragen aber auch zu einem geringeren Wasserverbrauch bei. Oft wird diesem Zusammenhang auch von einem „virtuellen Wasserverbrauch“ gesprochen. Grüne Wunder möchte Ihnen aber nicht nur die passende Ratschläge geben, wie Sie Ihren Wasserverbrauch reduzieren können. Sie finden bei uns auch die Hilfsmittel dazu, welche es Ihnen leichter machen. Und Ihnen erst noch helfen, ihre eigenen, finanzielle Ressourcen zu schützen.